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TCM – Shiatsu

Qi ist die Lebensenergie

Shiatsu  „Fingerdruck“ ist eine Kombination aus fernöstlicher Heilmassage (TCM – traditionellen Chinesischen Medizin) und der westlichen Physiotherapie.

Will man Shiatsu kurz und einfach erklären, so lässt es sich wohl am besten als eine einfühlsame, achtsame, leicht erlernbare und sehr wirkungsvolle Arbeit am Körper beschreiben, die unsere natürlichen Selbstheilungskräfte aktiviert und Blockaden im Fluss unserer körpereigenen Energien löst. Es reguliert auf eine angenehme Art das Energiesystem (das Qi) des Körpers.

Das Qi ist die Lebensenergie und fliesst entlang der Meridiane durch den gesamten Körper. Gemäss der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) gibt es 12 Meridiane. Dies sind Kanäle in denen Energie fliesst. Jeder Meridian ist einem Organ zugeordnet. Auf den Meridianen liegen die Akupunkturpunkte. Über diese Punkte kann man im Shiatsu durch sanften Druck einen Energieausgleich in den Meridianen herstellen. Das bedeutet, es kann Einfluss auf Muskulatur, Bindegewebe und Nervensystem, sowie Durchblutung, Atmung und Verdauung genommen werden. Im Konzept der Meridiane besteht ein Zusammenhang von körperlichen und geistigen Zuständen.

Gesundheit ist nach Vorstellung der TCM verbunden mit einem freien und ausreichenden Fluss von Energie.

Bei Verletzungen, Verspannungen und Blockaden kann das Qi nicht mehr fliessen und es kommt zu einer hohen Konzentration von Energie. Diese Orte sind einfach zu lokalisieren und mithilfe von Shiatsu Techniken werden die gefundenen Kyo und Jitsu Zonen des Körpers wieder ausgeglichen und ins Gleichgewicht gebracht. Ähnlich wie das fernöstliche Prinzip von Yin und Yang beschreiben Kyo und Jitsu energetische Zustände von Organen und Körperbereichen. Kyo bezeichnet einen Zustand mangelnder oder schwacher Energie (Yin), Jitsu einen Zustand von Überfülle (Yang). Auffällig sind die Bereiche überstarker Energie, die Jitsu-Zonen. Die Schwäche-Bereiche oder die Kyo-Zonen sind zunächst unauffälliger, stellen aber letztlich meist die tiefe Ursache der Problematik dar.

Die Methode betrachtet das Lebewesen als Einheit von Körper, Seele und Geist. Gesundheit ist ein dynamisches Gleichgewicht, das gegeben ist, wenn das Qi –  Lebensenergie ungehindert fliessen kann. Eine grosse oder länger dauernde Abweichung von diesem Gleichgewicht bewirkt eine Störung des Energieflusses und beeinträchtigt die Selbstregulierungsmechanismen.

Sheng-Zyklus

 

Wirkung von Shiatsu

Druck auf die Meridiane und Tsubos, Gelenke, Muskeln und Sehnen löst energetische Blockaden und fördert den Fluss der Energie. Shiatsu stimuliert das autonome Nervensystem und hat eine ausgleichende, sowohl beruhigende wie auch belebende Wirkung auf das Herz, die Atmung und den Muskeltonus. Auf diese Weise werden die Selbstheilungskräfte von Körper, Seele und Geist angeregt und führen zu Wiederherstellung, Förderung und Aufrechterhaltung des energetischen Gleichgewichts, zu innerer Balance und Ausgeglichenheit. Heilungs- und Wachstumsprozesse werden dadurch unterstützt, so wie auch der dynamische Prozess der Regenerationsfähigkeit.

Erste Anzeichen für Störungen sind zum Beispiel Verspannungsschmerzen, innere Unruhe oder depressive Verstimmungen. Shiatsu ist eine effiziente Methode zur Behandlung derartiger Signale und wirkt auch bei langanhaltenden Beschwerden, Krankheiten oder psychischen Problemen.